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Einführung in den Islam

Was bedeutet Islam?

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DIE GLAUBENS-ARTIKEL

Bevor wir weitergehen, ist es ratsam, die vorausgegangenen Eröörterungen zu rekapitulieren und ihren wesentlichen Inhalt zusammenzufassen. Wir können dies folgendermassen tun:

 

  • Obwohl Islam Unterwerfung und Gehorsam Gott, dem Herrn des Universums, gegenüber bedeutet, köönnen wir ihn doch als die Religion bezeichnen, die vollen Glauben in die Lehren des Propheten und unermüdliche Fügung in die von ihm dargelegte und anempfohlene Lebensweise fordert. Denn die einzig authentische und zuverlässige Quelle, die uns Wissen über Gott und seinen Willen und sein Gesetz vermittelt, besteht in den Lehren des wahrhaftigen Propheten. Folglich ist der, der den Propheten als Mittler nicht beachtet und behauptet, Gott unmittelbar zu folgen, kein Muslim.

 

  • In früheren Zeiten hat es eigene Propheten für die verschiedenen Vöölker gegebe,. und die Geschichte des Prophetentums zeigt, dass sogar in ein und demselben Volk mehrere Propheten nacheinander erschienen sind. Zu dieser Zeit war Islam der Name der Religion, die einem Volk durch seinen oder seine eigenen Propheten gepredigt wurde. Obwohl das Wesen und die Substanz des Islams zu jeder Zeit und in jedem Land gleich war, waren die Bräuche des Gottesdienstes, die Gesetzesvorschriften und andere ins einzelne gehende Weisungen und Ratschläge für das tägliche Leben ein wenig verschieden, entsprechend den örtlichen Bedingungen und besonderen Gegebenheiten. Es war daher für kein Volk unbedingt erforderlich, dem Propheten eines anderen Volkes zu folgen. Die einzige Pflicht bestand in der Befolgung der Anweisungen, die vom eigenen Propheten ausgegangen waren.

 

  • Diese Zeit des mehrfachen Prophetentums ging mit dem Auftreten Mohammeds zu Ende. Die Lehren des Islams wurden durch ihn vervollkommnet, ein fundamentales Gesetz wurde für die ganze Welt formuliert, und er wurde zum Propheten für die gesamte Menschheit gemacht. Seine Botschaft war weder für ein bestimmtes Volk oder Land noch für einen begrenzten Zeitraum gedacht. Sie ist vielmehr für alle Menschen und alle Zeiten gültig. Die früheren Gebote wurden mit dem Erscheinen Mohammeds aufgehoben, der der Welt ein vollständiges Gesetzbuch gab. Nun wird in Zukunft weder irgendein anderer Prophet erscheinen noch irgendein neues religiööses Gesetzbuch offenbart werden bis zum Jüngsten Tag. Mohammeds Lehren sind für alle Kinder Adams, für die gesamte Menschheit gedacht. Darum setzt das Bekenntnis zum Islam voraus, dass wir ihm gehorchen, sein Prophetentums anerkennen, an all das glauben, das zu glauben er uns aufgetragen hat, ihm im geschriebenen Wort und im Geiste folgen und uns all seinen Geboten und Anordnungen als den Geboten und Anordnungen Gottes lügen. Das ist wahrer Islam. Dies bringt uns zu der Frage: Was hat Muhammad uns aufgetragen zu glauben? Welches sind die islamischen Glaubensartikel? Wir werden nun diese Glaubensartikel behandeln und dabei sehen, wie einfach, wie wahrhaft, wie liebenswert und wie wertvoll sie sind und zu welchen geistigen Hööhen sie den Menschen in dieser Welt und im Jenseits zu führen vermöögen.

 

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