Travel & Tourism in the Holy Land of Jordan. Tourist Guide,jordan travel, tours, forums, recipes, petra, wadi rum, events, business
DJ

 

 
 
 

>>Land & Leute

Praktishe Informationen

 
Sprachhilfe

Antique Städte

 
User Name:
Password:

Forgot your password
Sign-up for a NEW USER!

 
     
 

 Geographie

Jordanien ist – trotz seiner kleinen Küste am Golf von Aqaba – ein Binnenland; seine zentrale Lage im mittleren Osten macht es strategisch wichtig. Es ist das Tor zu Africa, Europa und Asien.

Jordanien liegt an der Grenze der südöstlichen Mittelmeerküste und im nordöstlichen Teil der arabischen Halbinsel. Seine Fläche beträgt etwa 90.000 km² und es herrscht ein semitrockenes Klima.

Das jordanische Staatsgebiet ist identisch mit dem früheren Transjordanien, dem Land jenseits des Jordan. Jordanien ist damit in etwa so gross wie Österreich und halb so gross wie die Bundesrepublik Deutschland. Die grösste Ausdehnung beträgt von Nord nach Sued 450 km, von West nach Ost zwischen 150 km und 380 km. Die politischen Grenzen orientieren sich bis auf wenige Ausnahmen nicht an topographischen Gegebenheiten. Die Grenze zu Israel wurde 1949 de facto festgelegt und durch den 6-Tage-Krieg 1967 veraendert. Durch den Friedensvertrag mit Israel 1994 erhielt Jordanien einen schmalen Landstreifen im Wadi Araba zurueck. Die Grenze zu Saudi-Arabien wurde 1925 im Hadda-Vertrag festgelegt, wobei 1965 in beiderseitigem Einvernehmen eine Grenzkorrektur erfolgte, deren wichtigstes Ergebnis eine Verlängerung der jordanischen Küstenzone am Golf von Aqaba war. Die Grenze zu Syrien wurde von den Mandatsmaechten England und Frankreich nach dem 1. Weltkrieg festgelegt.
Jordanien gliedert sich von West nach Ost in drei geographische Zonen: das Jordantal, das Berg-land und die Wüste. Jede Zone hat ihre eigenen Charakteristika.

a. Die Wüste
Mehr als vier Fünftel Jordaniens sind Wüste (meist Stein- und Lavawüste, seltener Sandwüste) oder wüstenartige Steppe. Diese Gebiete gehören zur Grossen Syrischen Wüste oder zur Nordarabischen Wüste. Hier regnet es nur im Winter, und dann auch nur sehr selten; lediglich auf Hügeln und kleinen Bergen findet sich spärliche Vegetation.

 Die heutige Hedschas-Eisenbahn bildet ungefähr die Grenze zwischen dem Hügelland und den endlosen Trockengebieten der Wüste. Das jordanische Wüstengebiet weist zwei grosse Senken auf: al-Azraq im Norden und al-Jafr im Süden. Jede der beiden Einsenkungen ist viermal so gross wie das heutige Tote Meer. Die Bedingungen für menschliches Leben waren früher bedeutend besser als heute. Dies belegt eine grosse Zahl von Fundstellen aus der Zeit zwischen 125000 und 10000 v.Chr. Noch um 7000 v.Chr. besass dieses Gebiet eine reichere Vegetation als heute. Noch in der Omayyadenzeit wurde in Teilen der heutigen Wüste Landwirtschaft betrieben.


b. Das Bergland
Nach Westen zu muendet die Wüstensteppe in ein Hochplateau, das durch tief eingeschnittene Flüsse oder Wadis (Trockentaeler) gegliedert wird. Zwischen den Wadis liegen einige fruchtbare Hochebenen. Diese Hochebenen liegen in durchschnittlich 900 m, einzelne Berge überragen sie bis zu 1854 m Höhe. Im Westen fällt dieses Plateau zur grossen Grabensenke schroff ab.

 
c. Das Jordantal
Das Jordantal erstreckt sich ueber 104 km vom See Tiberias bis zum Toten Meer. Das Ghor (arabische Name) liegt unterhalb des Meeresspiegels und ist Teil einer grossen Senke, die vom Jordangraben, dem Toten Meer und dem Wadi Araba gebildet wird. Sie ist 8 bis 20 km breit, 104 km lang und ist mit 413 m unter dem Meeresspiegel die tiefste Landessenke der Erde. Dieser grösste Grabenbruch der Erde beginnt in Nordsyrien, verlängert sich in der Beka'a-Ebene im Libanon, setzt sich im Roten Meer fort und reicht bis Ostafrika. Das Ghor ist der Bereich, in dem der Jordan gelegentlich sein Bett ändert. Das Ghor wird von der eigentlichen flachen Senke umschlossen und bildet den fruchtbarsten Teil Jordaniens. Am Rand des Ghor erstrecken sich karge, zerklüftete Huegel.

Jordanien liegt im Uebergangsbereich zwischen Mittelmeer und Wüstenklima. Die Einflüsse des Mittelmeeres sinken mit wachsender Entfernung. Man unterscheidet eine Regenzeit von November bis April und einen regenfreien Sommer zwischen Mai und Oktober. Übergangsjahreszeiten gibt es nicht. Relativ regenreich ist lediglich das Westgebirge des jordanischen Hochplateaus (etwa 700 Millimeter jährlich). Aqaba ist vom Winter kaum betroffen.
 

Temperaturen:
Die höchsten Durchschnittstemperaturen im Sommer liegen in der suedlichen Hochebene bei 32°C, und im Jordantal bei 35-38°C. Im Winter hingegen herrschen auf der Hochebene Temperaturen von 12-15°C. In der südlichen Wüste erreicht man Tiefstwerte, die bis auf 1-4°C sinken können; gelegentlich fällt dort auch Schnee. Im Jordantal dagegen erreichen wir Durchschnittswerte von 21°C, die selten unter 8-10°C fallen.

 Fauna:
Wildkatzen, Wölfe, Wildschweine und Steinböcke sind selten geworden. Wildesel, Antilopen und Bären sind seit Beginn unseres Jahrhunderts ausgerottet. Bis ins Mittelalter gab es in Jordanien auch Löwen, Geparden und Leoparden. Heimisch sind nach wie vor Hyäne, Schakale, Füchse, Marder, Hasen und Stachelschweine. Die Hortiviper und die Palaestinaviper sind hochgiftig, ebenso die Schwarze Witwe, eine schwärzliche Kugelspinne, und der Gelbe und Schwarze Skorpion. Besonders in Petra, aber auch in den anderen Ruinenstädten, ist Vorsicht geboten, wenn man Steine aufhebt oder sich auf den Boden setzt. 

Bevölkerung :
Jordanien hat mittlerweile 4.8 Millionen Einwohner mit einem jährlichen Bevölkerungswachstum von 3,4 %. 1963 waren es einschliesslich der jetzt von Israel besetzten Westbank nur 750000 Einwohner. Das Land ist dünn besiedelt; es kommen etwa 25 Einwohner auf einen km². Amman hat inzwischen wohl knapp 1.8 Mill. Einwohner. Die Bevölkerung konzentriert sich auf die Gebiete im Westen und Nordwesten. Nomaden gibt es kaum mehr.
Jordanien ist ein arabisches Land. Minderheiten (unter 1 %) sind Armenier,Tscherkessen, Sudanesen und Kurden. Die Zahl der arabischen Palästinenser liegt bei etwa 44%.

 
Religion:
Etwa 93 % der Bevölkerung sind sunnitische Moslem, 3 % sind Schiiten. Die Christen, etwa 4 %, teilen sich auf in Armenische, Melchitische, Römisch-katholische und griechisch-orthodoxe, es gibt aber auch Mitglieder protestantischer Kirchen

 

 

  ABOUT US | CLASSIFIEDS |GET LISTED | SERVICES | ADVERTISE | CONTACT US |SITE MAP

Add RSS

USA UK | IT | D | F| ES | ARABIC

Copyright 2000-2007. All rights reserved by Jordan Electronic Reporter.